Mithelfen

Auch Sie können mithelfen!

Auch für Wasser müssen die Menschen lange Strecken anlegenWir würden uns freuen, wenn Sie bei einem Urlaub in Tunesien die Möglichkeit nutzen würden, sich an Ort und Stelle von den Verhältnissen zu überzeugen. Wohl ist es beschwerlich, den Weg dorthin zu finden, aber es lohnt sich für Sie sicherlich, Ihre Füße in eine Gegend zu setzen, die Touristen sonst verborgen bleibt. Wenn Sie keinen Mietwagen nehmen wollen, können Sie für wenig Geld mit dem Louage (“Sammeltaxi”) nach Fernana fahren und sich dort unter 98590786 bei Rabeh ( auf Französisch oder Arabisch) für die letzte Wegstrecke beraten lassen (Vorankündigung zur Terminplanung ratsam). Ab Sousse beispielsweise müssen Sie in Tunis und in Jendouba umsteigen.

Während sie bis Fernana mit einigermaßen dem mitteleuropäischem Standard entsprechenden Straßen rechnen können, ist der restliche Weg bis Ouled Mfeda sehr beschwerlich. Zum großen Teil müssen sie mit schlecht ausgebauten oder stark beschädigten Pisten rechnen, die hohe fahrerische Erfahrung und starken Mut erfordern. Rechnen Sie bitte auch mit mitunter intensiven Kontrollen durch die Nationalgarde (die aber ohne Zweifel der Sicherheit aller dienen). Und wir wollen nicht verheimlichen, dass das Auswärtige Amt Deutschen den Besuch dieser Region, ganz vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade empfiehlt… Sie sind also auf eigene Gefahr unterwegs. Ich, Hartwig, selbst habe mich aber nie unsicher gefühlt, vor allem bereits vor Beginn des Projektes stets den Eindruck gehabt, freundliche Neugierde zu erleben, von den Menschen gemocht zu werden.

Für Touristen verborgene Gengend im Norden TunesiensEigentlich würden wir die Variante bevorzugen, dass Sie den Familien Ihre Spende direkt in die Hand geben, damit Sie ganz sicher sein können, dass das Geld garantiert und ohne Administrationsverluste ankommt. Allerdings haben wir die Erfahrung gesammelt, dass der größte Teil dieser doch sehr einfachen Menschen den Umgang mit Geld in größeren Mengen und die wirtschaftliche Planung nicht gewohnt ist und die Hilfe nicht den Erfolg hat, den Sie sich davon versprechen. Eine “Größere Menge” kann schon der Betrag sein, der über 10 Dinar hinausgeht.

Deshalb schlagen wir Ihnen vor, sich von Rabeh zum Oberhaupt der Familie begleiten zu lassen, die sie begünstigen wollen. Dort sollten Sie in seinem Beisein den Betrag übergeben, den Sie erübrigen wollen. Er wird durch seine Autorität und Überzeugungskraft darauf hinwirken, dass das Geld zweckentsprechend verwandt wird. Nicht jeder einzelne wird soviel geben können, dass es zum Kauf eines Schafes ausreicht – vielleicht aber für zwei oder mehr Kaninchen, die Grundlage für eine kleine Zucht und damit ebenfalls eine Möglichkeit zur Stabilisierung der Existenz.

Die Schafe beim WeidenWenn Sie selbst den doch recht beschwerlichen Weg nach Fernana oder gar Ouled Mfeda nicht auf sich nehmen wollen, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie trotzdem uns Vertrauen schenken und unser Projekt unterstützen würden. Telefonisch kontaktieren Sie am Besten mit Neji, weil er auch fließend Deutsch spricht. Er würde dann mit Rabeh Kontakt aufnehmen und sich die Namen bedürftiger Familien mitteilen lassen. Sie wiederum könnten die Summe Ihrer Wahl bei einem tunesischen Postamt als “mandat poste” – Postanweisung – einzahlen (Gebühr z.Zt. bis 100 dinar = 2,200 dinar, bis 200 dinar = 2,800 dinar). Die an Rabeh übermittelte Transaktionsnummer ermöglicht es den Begünstigten, den Betrag gegen Vorlage ihres Ausweises beim Postamt in Empfang zu nehmen.

Wir drei selbst, die Projektträger, wollen es vermeiden, selbst unmittelbar in den Geldtransfer einbezogen zu werden.

Natürlich werden auch Sachspenden – etwa noch brauchbare gebrauchte Kleidungsstücke oder Spielzeuge – gerne angenommen. Auch hier schlagen wir Ihnen vor, mit Rabeh oder auch Neji Kontakt aufzunehmen, um einen ordnungsgemäßen und problemlosen Ablauf zu ermöglichen.

Bitte tragen Sie Ihre Spende gleich welcher Art in unserem Gästebuch in der entsprechenden Spalte ein.

Sie sind nicht in Tunesien, wollen spenden, aber keine der beschriebenen Möglichkeiten kommt für Sie in Frage? Bitte setzen Sie sich telefonisch oder per Mail mit uns in Verbindung, sicher finden wir gemeinsam eine Lösung.

Wir sind dankbar, wenn über Spenden hinaus Tunesienliebhaber bereit sind, sich durch persönlichen Einsatz an unserem Projekt zu beteiligen – was immer Sie uns vorzuschlagen haben, wir werden uns damit befassen.

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne unter unsere Emailanschrift Schaf-hilft-Mensch@arcor.de

Interessantes und Erläuterungen

Hartwig mit dem Dorfältesten von Ouled Mfedda beim RechtsanwaltFür dieses Projekt fallen keine Verwaltungs- oder Nebenkosten an, die den Erfolg belasten. Die notwendigen Mietwagen- und Benzinkosten für Hartwig, der in der Regel in Sousse wohnt, und was sonst so anfällt, trägt er selbst. Neji übernimmt aus eigener Tasche seine Aufwendungen etwa für Telefonate und steht ihm kostenlos als Übersetzer (auch für Schriftstücke) und Dolmetscher zur Verfügung. Er opfert einen Teil seiner knappen Freizeit, um Hartwig bei manchen der aufwendigen Fahrten nach Ouled Mfeda zu begleiten und zu unterstützen. Rabeh wiederum ist mit viel zeitlichem und fahrtbezogenem Aufwand in dem weitläufigen Ort unterwegs, in dem die Domizile weit voneinander entfernt sind, um nach dem Rechten zu sehen, die Schafhalter zu beraten, Dinge zu überprüfen usw.. Er beherbergt und beköstigt Hartwig und auch Neji, wenn sie im Dienst der Sache unterwegs sind.

Wenn Sie selbst nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen, werden Sie allerdings nur in Ain Draham (20 km ab Fernana) und in Tabarka (48 km) Hotels finden. Da können allerdings schon einige Kilometer zusammenkommen.

Helfen Sie uns bitte dieses Projekt bekannter zu machen. Dafür brauchen Sie nur den folgenden Code zu kopieren und in Ihre Website einzubauen:

So sieht es aus:

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Eine Antwort auf Mithelfen

  1. Manou sagt:

    In meinem Urlaub habe ich vor noch nicht allzu langer Zeit Hartwig kennen gelernt. Ich war sofort von diesem Projekt begeistert. Noch in Tunesien habe ich eine Geldspende getätigt. In der Zwischenzeit ist auch schon eine Kleiderspende in Tunesien eingegangen. Viele Freunde von mir finden dieses Projekt super, und haben mir ihre Mithilfe versprochen (Kleider zu sammeln). Ich hoffe, dass sich noch viele Menschen finden werden, die das Projekt von Hartwig unterstützen werden. Manuela aus Frankfurt

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