Es läuft noch, und zwar gut…

Auch wenn ich hier schon länger nichts mehr geschrieben habe: das Projekt gibt es noch, und es ist weiter auf einem guten Weg. Gabi und Andreas aus Saarbrücken wie auch Heiko aus Großrosseln haben ordentlich Geld gegeben. Mit ein wenig Ergänzung von mir selbst konnte ich im August letzten Jahres an 2 arme Frauen mit Kindern jeweils eine Ziege mit Zicklein geben – sozusagen eine Grundausstattung: die große gibt Milch und bringt noch Nachwuchs zur Welt, ihr Junges wird an einem Festmahl teilnehmen :-) .

Unser bewährter Trupp – Manou, Ghada und Driss, dazu mein treuer Freund und örtlicher Stellvertreter Rabeh – haben noch mehrmals Kleidung und Spielzeuge unter die Leute gebracht, Dinge, die großenteils auch von Manou und Ghada akquiriert worden waren.

Waltraud aus Neuburg bei Passau erzielte mit ganz tollen Advents- und Weihnachtsaktionen  gute Erlöse. So war es mir möglich, im Januar für weitere 2 Witwen jeweils ein “Ziegenpärchen” zu erwerben. Kurz darauf haben wir alle ganz fest an Waltraud gedacht, weil sie sich wegen übler Erkrankung schwierigen Operationen unterziehen musste. Sie hat alles gut überstanden, Gott sei dank, hamdulleh!

Vor dem Ramadan 2015 lud  mir ein tunesischer Gönner, der nicht genannt werden will, eine Ladung an lagerfähigen Lebensmitteln in den Kofferraum: Reis, Nudeln, Couscous, Dosentomaten, Milch, Kaffee, Tee, Zucker. 4 alleinstehende Frauen mit Kindern waren sehr froh darüber (wir halten es für besser, ordentliche Mengen an einige zu geben, statt “Tröpfchenportionen” an viele). Ich persönlich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch Bedürftige, die selbst nichts abbekamen, mich in die Arme schlossen und mir danke sagten.

Ende September ist Aid Kebir, das große Opferfest, zu dem die Muslime traditionell von ihrer Religion erlaubte Tier schlachten. Die 3 unter “Realisierte Projekte” genannten Familien, die Herden erhielten, werden mit ihren momentan 15 schlachtreifen Lämmern dann sicher gute Einnahmen erzielen, inch’allah. Das Geld wird Ihnen selbst weiterhelfen und das Projekt vergrößern, wie ich es unter “Der Weg zum Ziel” beschrieben habe.

Ganz ohne Verluste ging es bisher leider nicht ab: ein Mutterschaf (beim Geburtsvorgang) und ein Lamm (durch Krankheit) sind leider verendet.

Ansonsten bitte ich um Geduld: sobald meine Zeit und meine spärlichen Fähigkeiten im Bearbeiten einer Website es erlauben, werde ich noch einige Fotos nachlegen.

Zum Schluss nochmal ganz herzlichen Dank all denen, die ich oben schon genannt habe, für ihren jeweiligen ganz persönlichen Einsatz. Und wenn sich sonst noch jemand findet – es wäre schön, denn gerade nach den schlimmen Ereignissen der letzten Monate hat Tunesien jeden Einsatz verdient! Das Land mit seinen so vielen freundlichen und toleranten Einwohnern muss zur Zeit so viel leiden…

 

 

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